1979

Ein Auszug aus dem Buch "Chronik von Leiberg" zum Kreisschützenfest 1979

Das Schützenfest wurde Ende Mai gefeiert. Neuer Schützenkönig wurde Heinz Keuter, Königin seine Ehefrau Cäcilia. Wie in den vorigen Jahren spielte auch die Hegensdorfer Blaskapelle. Höhepunkt des Jahres war das Kreisschützenfest. Es wurde bei uns am 1., 2. und 3. September gefeiert. Der Samstag begann mit einem Heimatnachmittag.. Gestaltet wurde er von Kindern, Schülern, Jugendlichen und der Frauengemeinschaft. Lehrer Lüke aus Büren leitete den Kinderchor und Juliane Holzapfel begleitete alle auf dem Klavier. Es war ein schöner Nachmittag bei großer Hitze, die unter dem geliehenen Zelt alle so richtig zum Schwitzen brachte. Bei Bier, Wein und Gesang feierte man bis zum frühen Morgen. Abends feierte Pastor Henneken unter reger Teilnahme der Bevölkerung vor dem Ehrenmal noch eine HI. Messe. Auf dem Festplatz fand der "Große Zapfenstreich" statt, danach wurde ein Feuerwerk abgebrannt. Der Sonntag sollte allerdings nicht so schön werden, da das Wetter nicht mitmachte. Bis 14 Uhr war es noch schön und warm, dann gab es ein Unwetter mit Blitz und Donher. An einen Umzug durch das Dorf war unter diesen Voraussetzungen nicht mehr zu denken, der Höhepunkt des Kreisschützenfestes fiel aus. Alle anwesenden Vereine mußten auf dem Zelt bleiben, um dort mit einem bischen Galgenhumor die Zeit bis zum Abend zu überbrücken. Die Enttäuschung war recht groß, vor allem bei den Leibergern. Am Montag wurde dann aber noch einmal kräftig gefeiert. Der Ausklang fand in der Schützenhalle statt. Es wurde getanzt und gesungen, man hat berichtet, daß einige abends um 10 Uhr noch nicht daheim gewesen waren. Es war trotz des schlechten Wetters am Sonntag ein großartiges Erlebnis und alle werden noch lange daran denken. Im Winter konnten sich alle dann im Kreisschützenfilm noch einmal in voller Aktion sehen. ....

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